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Parallel dazu suchten wir den am gegenüber liegenden Ufer befindlichen Hof auf und baten darum, dort in Bachnähe Fallen und Kameras platzieren zu dürfen. Die lieben Hofbesitzer genehmigten uns dies, es eignete sich allerdings aufgrund der Gegebenheiten nur eine bestimmte etwas weiter abseits gelegene Stelle.

So hatten wir in den folgenden Tagen auf der einen Seite des Baches weiter den „Badespaß“ mit Futterplatzierung etc. und auf der anderen Seite die Betreuung der Fallen und Auswertung der Kameraaufnahmen.

Die Katzenmama war mehrfach zu sehen, sie wirkte auch sehr entspannt, aber es war auf keinem Foto eins der Kinder drauf.

Also haben wir uns die dornenüberwucherte Futterstelle am Bachufer nochmal vorgeknöpft und beschlossen, dass wir einen Versuch wagen können, unsere kleine Babyfalle dort aufzustellen, wenn wir ein paar dornige Äste und Zweige entfernen.

Heimfahren, Scheren und Falle holen, ab in den Bach und ran an die Arbeit, also frei schneiden, Falle platzieren und scharf stellen. Unsere Arme sahen danach reichlich lädiert aus, aber was tut man nicht alles…

Weil wir nicht mehr sicher waren, ob wir die Kamera eingeschaltet hatten, waren wir nach ca. 30 Minuten nochmal dort – juhuuuu – das erste Katzenkind war schon drinnen! Das haben wir gleich im Auto in eine Transportbox „umgetopft“ und sofort die Falle wieder an Ort und Stelle gepackt. Es dauerte höchstens zwei Stunden, bis wir auch das zweite Kind im Kasten hatten. Phantastisch! Parallel zu diesen Aktionen gelang es uns, die Mutter einzufangen.
 

So waren alle fünf nach einigen beschwerlichen Tagen wieder vereint. Die zuerst gefangenen zwei Kitten haben sofort wieder Anschluss an die Familie bekommen und wurden von der Mama gleich liebevoll umsorgt.
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